Variation Wein,Wasser & Wald

3 Tagestouren auf Premiumwegen – ein exklusives Wandererlebnis mit sportlichen Herausforderungen kombiniert mit kulturellen und landschaftlichen Attraktionen

Die Variation wurde für die Wandersaison 2013 neu in das Programm aufgenommen. Sie beinhaltet 3 Tagestouren auf Premiumwegen und Passagen in Premiumqualität. Die einzelnen Touren haben ihre eigene Charakteristik und bieten Kontrast zueinander. So wird die Variation als Ganzes zu einem exklusiven Wandererlebnis mit sportlichen Herausforderungen kombiniert mit kulturellen und landschaftlichen Attraktionen. Weitere Informationen erfahren Sie durch persönliche Kontaktaufnahme.

Die Unterkunft erfolgt in einer Pension/Gasthof von zentraler Lage. Vom Unterkunftsstandort erfolgt der Transfer zum Start nach Bingen, Bad Kreuznach oder Koppenstein und abends zurück.

Das Programm besteht aus 5 Tagen:

1. Tag Anreise
2. Tag Wanderung Tour V1
3. Tag Wanderung Tour V2
4. Tag Wanderung Tour V3
5. Tag Abreise

Programmanpassung: Eine Verkürzung des Programms (z.B. Wochenende) ist möglich. Ebenso die Erweiterung um eine 4. Strecke, diese ebenfalls in Premiumqualität. Dazu bedarf es der individuellen Absprache und Planung. Über die Möglichkeiten erfahren Sie mehr durch persönliche Kontaktaufnahme. Rufen Sie einfach an, ich bin gerne für Sie da!

Tour V1: Michels VitalTour

„Michels Land“ bezeichnet geografisch und kulturell jenes Gebiet, das die 3-Burgen- und 3-Täler- Stadt Stromberg umgibt und die Nahtstelle zwischen den bewaldeten Soonwaldhöhen des Hunsrücks und den Weinlagen des Anbaugebiets Nahe bildet. Hier ist der Deutsche Michel, Hans Michael Elias von Obentraut geboren und aufgewachsen, bevor er sich als tapferer Reitergeneral im Dreißigjährigen Krieg einen ruhmvollen Namen verschaffte. Von seinen Gegnern gefürchtet und geachtet in gleichem Maße starb er durch eine Kugel im Jahre 1625. Die VitalTour führt uns durch seine Heimat und lässt auch seine Kinderstube, die Stromburg, nicht aus.

Tourenbeschreibung:

Transfer von der Unterkunft nach Stromberg. Direkt zu Beginn durchsteigen wir die Stromberger Klamm. Der Aufstieg erfolgt über Pfade und Brückelchen über den Schindelbach und garantiert ein hautnahes Bacherlebnis. An der hölzernen Brücke verlassen wir die Klamm und gehen durch den Stromberger Stadtwald, entlang der Grenze zum Luftkurort Stromberg-Schindeldorf. Der Laubwald wechselt in einen dichten und dunklen Fichtenwald. Unser Weg führt uns weiter zum höchsten Punkt der heutigen Wanderung, zum Geißhübel, mit Rastmöglichkeit auf einer gemütlichen Holzbank. Über schmale und naturbelassene Wege gelangen wir am Waldesrand zur Soonwaldgemeinde Schöneberg, wo wir die Kirche zur Kreuzauffindung und das Burghaus von 1686 zu sehen bekommen.

Die Landschaft hat inzwischen in eine Feld- und Wiesenlandschaft gewechselt durch die unser Weg in das romantische Steyerbachtal führt. Auf den nachfolgenden 2 km entwickelt sich in Hanglage, aus einer urwüchsigen Heckenlandschaft aufgelassener Weinberge, das klassische Erscheinungsbild einer Weinbau-Kulturlandschaft. Wir verlassen das Tal und folgen dem Weg in die Weinberglage Steyerberg und haben bald das Weindorf Schweppenhausen vor Augen. Am Ortsrand gelangen wir erneut in einen Wald der steil in das Guldenbachtal abfällt.

In Richtung Stromberg gelangen wir auf ansteigendem Weg zu einer auf einem Felssporn stehenden Schutzhütte des Hunsrückvereins mit einer tollen Aussicht in das Tal des Guldenbachs. Ein Serpentinenweg führt uns hinab zum Bach, den wir über eine Holzbrücke queren, um anschließend auf den Schloßberg zu gelangen. Nach 10-minütigem Aufstieg stehen wir vor dem Wahrzeichen von Stromberg, der Stromburg. Vom Burghof aus ist uns ein herrlicher Blick auf die zu unseren Füßen liegende Stadt, auf die gegenüberliegende Burg Gollenfels und auf die aufragenden Soonwaldhöhen im Hintergrund gewährt. Im Burghof zeugen die Freiheitslinde und die Königseiche von den historischen Ereignissen ihrer Pflanzung. Hier auf der Stromburg, wo einst der Deutsche Michel lebte, residiert heute ein anderer prominenter Burgherr: Johann Lafer´s Burgrestaurant ist weit über Strombergs Grenzen hinaus bekannt und heißt seine Gäste willkommen.

Der Abstieg von der Stromburg durch die Pfade des Schloßbergs ist nicht anstrengend. Nach ca. 15 Minuten sind wir zurück im Zentrum und besichtigen noch einige historische Stätten unweit des Markplatzes wie z.B. den Schlangenturm oder jene Häuser, die zur ältesten Bebauung der Stadt zählen. Es verbleibt noch Zeit für eine Einkehr in den bruchsteinernen Gemäuern der Michel´s Weinbar & Cafe womit der Tag eine gemütliche Abrundung erhält.
Anschließend Rücktransfer zur Unterkunft.

Streckenlänge je nach Gestaltung 14 bis 16 Kilometer. Ausgelegt als Ganztagestour. Tagesrucksack. Einkehrmöglichkeiten am Ende der Tour.

Tour V2: Vitaltour TourNatur Rotenfels-Rheingrafenstein

Die Rundtour verblüfft mit einer Vielfalt an Landschaftstypen. Wald und Weinberge, Felspassagen, das Flusstal der Nahe sowie gepflegte Parkanlagen werden durchwandert. Dazwischen werden immer wieder grandiose Aussichten geboten. Eine anspruchsvolle Tour mit insgesamt 2 mal 550 Höhenmetern mit der Charakteristik eines Steigs. Etwas Kondition ist erforderlich, aber es lohnt sich.

Tourenbeschreibung:

Transfer nach Bad Kreuznach. Geeigneter Einstieg in die Rundstrecke ist die Saline Karlshalle. Über einen Serpentinenweg gelangen wir zum Recumsblick. Dieser erste Aussichtspunkt gewährt uns einen Blick über die Stadt Bad Kreuznach und auf einige bedeutsame Gebäude. Weiter durch den Wald ist die Örtel-Hütte die nächste Station. Diesem Punkt liegt das Salinental zu Füßen mit seinen gewaltigen Gradierwerken, deren Anblick von hier oben beeindruckt. Der weitere Wegverlauf steuert nun auf den Rotenfels zu. Er besteht aus Porphyrgestein, welches ihm seine Rotfärbung verleiht. Auf einem Pfad entlang der gesicherten Kante kommen wir zur Bastei. Wer hier oben steht hat die höchste Steilwand nördlich der Alpen unter sich. Die steinerne Mauer mit ihren Zinnen auf der Plattform der Bastei gewährt uns Schutz und macht diesen Stand zu einem echten Erlebnis. Der Abstieg ins Nahetal erfolgt über einen schmalen Bergpfad, der in einen Weinbergsweg übergeht. Vor Norheim wechseln wir über einen Steg auf die rechte Seite der Nahe. Vom Uferweg aus sieht man noch einmal die Bastei auf dem Rotenfelsmassiv, auf dem man zuvor gestanden hat, in voller Höhe. Noch einmal wechseln wir die Uferseite. Bei den Salinen in Bad Münster, am Fuße des Rheingrafenstein, setzen wir mit einer handgezogenen Fähre über. Jetzt geht es durch das Huttental hinauf zum Rheingrafenstein. Hier oben hinter dem gesicherten Eisengeländer erleben wir ein weiteres Highlight unserer Tour. Der Panoramablick ins Nahetal und auf Bad Münster mit seinen Salinen ist unvergleichlich. Unser Weg führt weiter über Schloss Rheingrafenstein und Aussichtspunkt Gans durch ein naturgeschütztes Waldgebiet zurück an die Nahe. Kurz danach ist unser Ausgangspunkt, die Saline Karlshalle erreicht. Möglichkeit zur Einkehr in Bad Kreuznach als Ausklang, danach Rücktransfer zur Unterkunft.

Es ist die Tour der Höhen und Aussichten. Im Tal werden Salinen, die der Salzgewinnung und der Gesundheit durch Erzeugung eines salzhaltigen Klimas dienen aus direkter Nähe besichtigt. Eine eindrucksvolle Tour, die dem Wandergast nachhaltig in Erinnerung bleibt.

Streckenlänge je nach Gestaltung 16 bis 18 Kilometer. Ausgelegt als Ganztagestour. Tagesrucksack. Wanderstöcke von Vorteil. Einkehrmöglichkeiten.

Tour V3: Etappe SOONWALDSTEIG – Der Weg der Stille

Der Soonwaldsteig verläuft von Kirn an der Nahe bis Bingen am Rhein. Eine Aufteilung in 5 Etappen ist für den Genusswanderer ideal. Unsere Tour erstreckt sich über die mittlere, die 3. Etappe vom Koppenstein zum Schanzerkopf. Das ist ein Weg der Stille weil man an diesem Wandertag keiner Zivilisation begegnet.

Tourenbeschreibung:

Transfer zum Wanderparkplatz Koppenstein oberhalb von Gemünden. Wir halten uns Richtung Henau und tauchen schon nach weniger als 5 Minuten in den Laubwald ein. Unser Weg führt ins Asbachtal, ein unberührtes Wiesental, das den nördlichen und den mittleren Soonwald-Höhenzug voneinander trennt. Vor uns erstreckt sich die Schwarzerdener Höhe und im Süden reicht unser Blick bis ins Nahetal. Danach kommt man in das Herzstück des Soonwaldes, in die Waldeinsamkeit des „Großen Soon“, mit Quarzithöhenrücken und Relikten der Vergangenheit. Nach einem Anstieg erreichen wir unser erstes Ziel im Staatswald des Forstamtes Soonwald, den aus Bruchsteinen errichtete Alteburgturm. Er wurde nicht auf den Überresten einer Burg im Jahre 1890 gegründet sondern steht inmitten von Resten aus Ring- und Steinwällen aus wahrscheinlich keltischer Zeit. Hochsteigen auf den 20 Meter hohen Turm lohnt sich auf jeden Fall, der Fernsicht wegen! Unser weiterer Weg verläuft durch einen alten Buchenbestand über einen Pfad, der von natürlicher Verjüngung gesäumt wird. Natur pur! Hier im Zentrum des Großen Soons ist man fern der Welt und ihrer Geräusche. Manchmal erinnert ein stummes Flugzeug in großer Höhe an die nahen Ballungsräume. Wir verlassen den Soonwaldsteig für ein Stück denn wir wollen die nahe stehende Bollinger-Eiche nicht auslassen. Sie ist dem Staatlichen Hegemeister Mathias Bollinger gewidmet, der im letzten Jahrhundert im Alter von 101 Jahren seinen letzten Hirsch im Soonwald geschossen hat. Der Baum hat einen Umfang von 5,30 Metern und ist als Naturdenkmal geschützt. Zurück auf dem Soonwaldsteig gelangen wir auf abwechslungsreichen Waldpfaden zunächst an die Runde Tanne, dann zur Ellerspring. Sie ist mit 657 Meter die höchste Erhebung im Soonwald. Wir wandern hinab ins Tal zum Quellgebiet der Bäche Gräfenbach und Lametbach , folgen aber dem Gräfenbach bis zu den „Glashütter Wiesen“. Die große im Wald liegende Freifläche mit eindrucksvollen alten Eichenbeständen ist heute Naturschutzgebiet. Ihre Entstehung verdankt sie einer früheren industriellen Nutzung, denn hier stand eine Glashütte. Die Rohstoffe Quarzit aus dem Soonwald und die Pottasche der hier tätigen Köhler waren gute Bedingungen für den Hüttenbetrieb. Zurückgeblieben sind zauberhafte Naturwiesen von Seltenheitswert. Wir begegnen der Albert-Eiche, einer weiteren markanten und geschützten Eiche, die den Namen einer Försterpersönlichkeit trägt. Sie ist dem ehemaligen Leiter des Forstamtes Neupfalz, Erich Albert, gewidmet. Fast am Ende unserer Tour werden wir noch einmal gefordert. Auf ansteigendem Weg gelangen wir zum Naturschutzgebiet Schwappelbruch. Im Rahmen eines Forschungsprojekts unterliegt dieses Gebiet seit Jahrzehnten keiner waldwirtschaftlichen Nutzung mehr. Hier regelt sich die Natur selbst, was man deutlich sehen kann. Es geht weiter bergan bis wir auf einen horizontal verlaufenden Forstweg stoßen, der uns nach wenigen Minuten zum Parkplatz am Schanzerkopf führt. Vom Parkplatz Rücktransfer zur Unterkunft.

Diese Tour verläuft durch einsame und abgeschiedene Waldgebiete. Zwar ein wenig im touristischen Dornröschenschlaf ruhend bietet sie dafür Erholung und Kraftquell für alltagsgestresste Menschen.

Streckenlänge 20 Kilometer. Ausgelegt als Ganztagestour. Tagesrucksack mit Verpflegung. Keine Einkehrmöglichkeiten.

TERMINE & INFOS

Programm mit 5 Tagen / 3 Wanderungen

Termine sind noch offen

Teilnehmerzahl: min 6, max. 15 Teilnehmer.

PREIS & LEISTUNGEN

326,- EUR p.Person

pauschal für alle Leistungen nach Leistungsbeschreibung

LEISTUNGEN:

  • Fachkundige Führung durch einen zertifizierten Natur- und Landschaftsführer
  • 4 x Übernachtung mit Wanderfürhstück (DZ im Gasthof/Pension)
  • 3 x Lunchpaket
  • 3 x Personentransfer von der Unterkunft zur Wanderstrecke und zurück
  • Alle Fährpreise und Fahrpreise bei Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel
  • Alle Serviceleistungen
  • Erinnerungsfotos auf CD

Interesse oder Fragen: Senden Sie uns eine E-Mail

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